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Die Brunnen

Ano VrisiSeinen Namen verdankt Kryoneri seinen Quellen, aus welchen bereits während der Antike kaltes Wasser in den Bach Elisson floss. Das Dorf besitzt drei traditionelle Brunnen und eine alte Kornmühle, welche jedoch in den ´80er Jahren durch ein Feuer zerstört wurde.

Die zwei im Zentrum des Dorfes gelegenen Brunnen sind seit je her essentiell für die Dorfbewohner, da sie die die Wasserversorgung gewährleisten und bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts als Waschplatz dienten.

 

 


Πάνω Βρύση το χειμώνα

Der Oberbrunnen, welcher sich sehr zentral inmitten des Dorfes befindet, erfrischt noch immer Einheimische und Besucher. Viele Menschen kommen regelmäßig von der Küstenregion Korinth zu dieser Quelle, um Wasser in Flaschen und Kanister abzufüllen und ihren Haushalt mit sehr gutem und kostenlosen Trinkwasser zu versorgen. Im Rahmen eines europäischen Programmes zur Entwicklung ländlicher Gebiete und Eco-Tourismus, wurde der Brunnen restauriert sowie ein kleiner Park und ein Amphitheater erschaffen. Entstanden ist ein Platz der Erfrischung und Kultur.

 

 


Αμφιθέατρο Κρυονερίου στα λευκάDas Amphitheater von Kryoneri umfasst 300 Plätze und wurde im Jahre 2001 erbaut, um kulturellen Initiativen von Einwohnern und Institutionen eine Bühne zu bieten. In dem größten Amphitheater der Gemeinde Sikyon finden jeden Sommer kulturelle Veranstaltungen wie Theateraufführungen, Filmabende für Kinder und Jugendliche und Konzerte statt.

 

 

 

 


Der untere Brunnen, welche sich im Tal des Flusses Elisson befindet und über einen alten Pfad mit dem Dorf verbunden ist, bildete bis einschließlich der '50er Jahre den Lebensmittelpunkt des Dorfes. Hier trafen sich die Frauen des Dorfes, um Wäsche zu waschen und hier holte man Wasser für den täglichen Bedarf und die Bewässerung der Gärten. In den ´60er Jahren wurde Kryoneri an das Wasserleitungssystem angeschlossen, die Quelle verlor an Bedeutung und wurde schon bald vergessen.

Der alte Pfad wurde jedoch im Rahmen eines europäischen Jugendprojektes rekonstruiert. Das Projekt dauerte 8 Jahre (1999 – 2006) und ist in dieser Art ein einmaliges Projekt in Griechenland. Es wurde auf Initiative der Organisation „Filoxenia“ und mit Hilfe von Freiwilligen des Europäischen Freiwilligendienstes, jugendlichen einheimischen Freiwilligen und der Bezirksregierung von Korinthia in den Jahren 1999 – 2004 entwickelt und durchgeführt. Die Freiwilligen haben dem alten Pfad das Leben zurückgegeben, sie haben ihn von Pflanzen, Erde, Steinen und Müll befreit, die alte Steinmauer rekonstruiert und den unebenen Steinpfad wieder begehbar gemacht.

Die Stadt Sikyonia hat das Projekt daraufhin in die europäische Initiative zur Entwicklung ländlicher Gegenden LEADER+ aufgenommen, so dass die Arbeit zur Erneuerung des Pfades fortgeführt wurde und der Brunnen rekonstruiert wurde (2004 – 2006).

Der Grund für die öffentliche Beteiligung war das Ziel, den Tourismus in der Region zu stärken. Man wollte die Region aus einer Eco-touristischen Perspektive heraus erkunden, basierend auf Wanderungen und Radtouren. Diese Aufgabe ist eine sehr wichtige, da sie den Freiwilligendienst und die Freiwilligenarbeit der einheimischen Jugendlichen mit dem Ziel der lokalen Entwicklungen und dem Willen, das kulturelle Erbe zu erhalten (z.B. die Sternwarte von Kryoneri, das Kloster von Lechova und die Kornmühle), verbindet.

Die Jugendorganisation "Filoxenia" in Zusammenarbeit mit dem Forstamt Korinth hat die Markierung und Begehbarkeit des Naturpfades am Fluss Elisson übernommen, der die natürliche Verlängerung des traditionellen Steinpflasterwege s ist und den Unterbrunnen mit der alten Brücke und die Wassermühle verbindet.

 


Der Steinbrunnen, die alte Brücke und die antike Kornmühle wurden zwischen dem 18. & 19. Jahrhundert errichtet. Über den Steinweg des Baches Elisson sind die Monumente mit dem Dorf verbunden.

 

 

 

 

 

 

Pirona

Der Brunnen von Pirona, welcher im Jahre 2000 von der Stadtverwaltung von Sykion errichtet wurde, besteht au seiner neuen Sorte Stein, welche mit den antiken Steinen und der Umgebung harmonisiert. Diesen Brunnen findet man dort, wo die Straße von Kiato nach Nemea (Weinstraße) die Straße zum Kloster von Lechova kreuzt, etwa 500 Meter von Kryoneri.